• Passt ein Beagle zu mir?

    Der Beagle ist ein fröhlicher, aktiver und sozialer Hund.

    Er hat einen ausgeprägten Geruchssinn, ist bewegungsfreudig und kann durchaus eigenständig und charakterstark sein.

    Ein Beagle braucht deshalb ausreichend Bewegung, Beschäftigung, klare und liebevolle Erziehung sowie Zeit für seine Menschen.

    Wenn Sie gerne draußen unterwegs sind und Freude daran haben, sich mit einem neugierigen und manchmal eigenwilligen Hund auseinanderzusetzen, kann ein Beagle ein wunderbarer Familienbegleiter sein.

    Ob die Rasse tatsächlich zu Ihrem persönlichen Alltag passt, besprechen wir gerne mit Ihnen.


  • Wann ist der nächste Wurf geplant?

    Wir planen unsere Würfe sehr sorgfältig und mit Blick auf die Gesundheit unserer Hündinnen. Informationen zur aktuellen Wurfplanung finden Sie hier. Kontaktieren Sie uns gerne frühzeitig für ein Kennenlernen.

  • Kann ich die Elterntiere vorab kennenlernen?

    Unbedingt! Uns ist wichtig, dass die Chemie zwischen Ihnen und unseren Hunden stimmt. Nach einer ersten Kontaktaufnahme vereinbaren wir gerne einen Besuchstermin auf dem Schwalbenhof, bei dem Sie die Mutterhündin und unser Rudel kennenlernen können.

  • Warum ist die Mutterhündin so wichtig?

    Die Mutter ist genetisch, biologisch und sozial ein zentraler Teil der frühen Entwicklung.

    Ihre Gesundheit und Versorgung sind deshalb ebenso wichtig wie die Bedingungen, unter denen Mutter und Welpen gemeinsam leben.


  • Beginnt die Prägung schon im Mutterleib?

    Die Entwicklung eines Welpen beginnt bereits vor seiner Geburt.

    Während der Trächtigkeit wirken viele biologische und umweltbezogene Faktoren zusammen. Auch die ersten Lebenswochen sind eine wichtige Entwicklungsphase.

    Deshalb achten wir auf eine gute Versorgung der Mutterhündin und eine ruhige, sichere Umgebung für Mutter und Welpen.


  • Was bedeutet Epigenetik beim Hund?

    Epigenetik beschäftigt sich mit biologischen Mechanismen, die beeinflussen können, wie Gene reguliert und genutzt werden.

    Dabei verändert sich nicht die DNA-Sequenz selbst.

    Bei Hunden wird unter anderem untersucht, ob epigenetische Markierungen wie DNA-Methylierung mit Verhalten, Stressregulation und frühen Lebensbedingungen zusammenhängen.

    Eine Studie untersuchte beispielsweise Zusammenhänge zwischen der Methylierung des OXTR-Gens und bestimmten sozialen Verhaltensreaktionen bei Hunden. Eine weitere Studie aus dem Jahr 2024 untersuchte Hunde mit unterschiedlichen frühen Lebensgeschichten und fand Unterschiede bei Methylierungsmustern von NR3C1 und OXTR.

    Das Forschungsgebiet ist jedoch noch relativ jung.

    Aus diesen Ergebnissen lässt sich deshalb nicht ableiten, dass ein Züchter einen Hund durch bestimmte Maßnahmen gezielt „epigenetisch programmieren“ kann.

    Wir verstehen Epigenetik vielmehr als einen weiteren Baustein zum Verständnis der komplexen Entwicklung eines Hundes.


  • Wer ist Dr. Peter Spork?

    Dr. Peter Spork ist Neurobiologe, Wissenschaftsjournalist und Autor.

    In seinem 2025 erschienenen Buch 'Die Epigenetik des Hundes' beschäftigt er sich mit der Frage, wie Umwelt, Training und Zuchtumfeld mit der Genregulation und Entwicklung von Hunden zusammenhängen.

    Sein Buch ist eine populärwissenschaftliche Einordnung wissenschaftlicher Erkenntnisse.

    Wir beziehen uns auf seine Arbeit, um das Thema Epigenetik für unsere Besucher verständlich zu machen. Die zugrunde liegenden wissenschaftlichen Aussagen unterscheiden wir dabei von unseren eigenen Erfahrungen als Züchter.


  • Kann man den Charakter eines Welpen durch die Aufzucht beeinflussen?

    Die Entwicklung des Verhaltens wird von vielen Faktoren beeinflusst – unter anderem von Genetik, Entwicklung, Umwelt, Erfahrungen und Lernen.

    Die Epigenetik untersucht zusätzlich, wie Umweltbedingungen mit der Regulation von Genen zusammenhängen können.

    Das bedeutet nicht, dass man einen Hund beliebig formen oder „programmieren“ kann.

    Eine gute Aufzucht kann aber günstige Voraussetzungen für die weitere Entwicklung schaffen.


  • Kann man durch die richtige Aufzucht einen bestimmten Charakter erzeugen?

    Nein.

    Zucht und Aufzucht können günstige Voraussetzungen schaffen, aber kein bestimmtes Verhalten garantieren.

    Jeder Hund bleibt ein Individuum.


  • Wie werden die Welpen auf dem Schwalbenhof sozialisiert?

    Unsere Welpen wachsen mitten im Familienalltag auf unserem Resthof auf.

    Sie lernen ihrem Alter entsprechend unterschiedliche Menschen, Alltagsgeräusche, Autofahrten, andere Hunde, unsere Pferde und verschiedene Situationen des Hofalltags kennen.

    Dabei achten wir darauf, dass die Erfahrungen zum Entwicklungsstand des jeweiligen Welpen passen.

    Genauso wichtig wie neue Erfahrungen sind ausreichend Schlaf, Ruhe und Rückzugsmöglichkeiten.

    Unser Ziel ist es, den Welpen gute Voraussetzungen für den weiteren Start ins Leben zu geben – ohne einen bestimmten späteren Charakter garantieren zu können.


  • Warum ist Ruhe für Welpen so wichtig?

    Welpen müssen neue Erfahrungen nicht nur machen, sondern auch verarbeiten.

    Deshalb gehört zu einer guten Sozialisierung nicht nur die Begegnung mit neuen Reizen, sondern ebenso ausreichend Schlaf, Rückzug und Sicherheit.


  • Sind die Welpen bei der Abgabe untersucht und geimpft?

    Ja, absolut. Unsere Welpen ziehen mehrfach entwurmt, altersgerecht geimpft und gechipt in ihr neues Zuhause. Jeder Welpe erhält einen EU-Heimtierausweis vom Tierarzt und die Ahnentafel des IRV e.V.

  • Was bekommen die Welpen beim Auszug mit?

    Jeder Schwalbenhof-Welpe bekommt ein Startpaket mit dem gewohnten Futter für die ersten Tage, einer Schmusedecke, die nach Mama riecht, einem Halsband mit Leine, einem hochwertigen Spielzeug, EU-Heimtierausweis, Papiere vom Zuchtverband, sowie einer Infomappe mit wertvollen Tipps für die erste Zeit.

  • Wie groß und schwer wird ein ausgewachsener Beagle?

    Ein Beagle erreicht in der Regel eine Schulterhöhe gemäß FCI-Standard zwischen 33 und 40 cm und wiegt ausgewachsen – je nach Größe und Geschlecht – zwischen 10 und 18 kg.

  • Bleiben Sie auch nach dem Kauf Ansprechpartner?

    Selbstverständlich, ein Hundeleben lang! Wir freuen uns über Fotos und Berichte unserer „Ehemaligen“ und stehen Ihnen bei Fragen zur Erziehung, Ernährung oder Gesundheit jederzeit mit Rat und Tat zur Seite.

  • Haben Beagle einen starken Jagdtrieb?

    Als ursprüngliche Meutehunde besitzen Beagle eine sehr feine Nase und einen gewissen Jagdinstinkt. Mit der richtigen Auslastung (z. B. Mantrailing oder Fährtenarbeit) und konsequentem Training lässt sich dies jedoch sehr gut lenken.

  • Geben Sie Welpen auch an Berufstätige ab?

    Wir besprechen die individuelle Situation gerne persönlich mit Ihnen.